Interview

Interview mit Alice Stadelmann

Frau Stadelmann, warum kandidieren Sie für die Schulpflege?

Mit meiner demnächst 14-jährigen Berufserfahrung in der Schulverwaltung Bassersdorf und als diplomierte Schulverwaltungsleiterin und diplomierte Gemeindeschreiberin bin ich voll in der alltäglichen Realität mit Eltern, Lehrerschaft, Bürgerinnen und Bürgern. In Dietlikon möchte ich meinen Beitrag zur Optimierung der Schule beitragen. Ich bin auch mit den lokalen Verhältnissen in Dietlikon und Region bestens vertraut, da ich in Dübendorf aufgewachsen bin und ebenfalls die Schulzeit dort absolviert habe. In Dietlikon bin ich durch Abstammung verwurzelt und habe meinen ersten Lebensjahre hier verbracht. Seit zwei Jahren bin ich wieder in Dietlikon und fühle mich hier sehr wohl.

Durch meine langjährige Tätigkeit in Bassersdorf bin ich auch im Bezirk Bülach und darüber hinaus mit vielen Schulen vernetzt und kann jederzeit benötigtes Feedback abholen.

Was liegt einem Schulkind wohl am Meisten am Herzen?

Im Kindergarten:
Unbeschwert mit den Gschpänlis spielen zu können, Freundschaften zu schliessen, die Welt entdecken, auch auf dem Schulweg. Und sich geborgen zu fühlen.

In Primarschule:

Furchtlos und von den Lehrkräften „abgeholt“ lernen und in den Pausen unbeschwert spielen und Freundschaften schliessen zu können.

In der Sekundarstufe:

Was kommt auf mich zu? Wie und wo kann ich meine Freundinnen und Freunde treffen? Schaff ich es allein oder brauche ich vielleicht doch Hilfe mit dem Schulstoff? Finde ich eine Lehrstelle?

Welche Rolle, Frau Stadelmann, sollen die Eltern wahrnehmen?

Die Erziehung ist in erster Linie Sache der Eltern. Aber im Dschungel der kulturell vielschichtigen Gesellschaft sind viele Eltern allein gelassen. Da braucht es Unterstützung, Vermittlung und kulturell übergreifendes Wissen. Sache der Lehrerschaft ist es, Wissen zu vermitteln und dazu sind unsere Lehrerinnen und Lehrer befähigt und kompetent.

Frau Stadelmann, Sie sind parteilos:

Alice passt auch, bleiben wir bei Alice in der Anrede. Ist das nicht eine gute Voraussetzung, allen frei zuhören zu können und den gemeinsamen Weg zu finden?
Wie ich auch in meinem Vorstellungstext auf meiner Webseite
www.alice-stadelmann.ch erläutere, ist es mir wichtig, dass ich mich durch meine Parteiunabhängigkeit jederzeit sachbezogen positionieren und mich auf den Einzelfall fokussieren kann. Ich möchte keinem Parteibüchlein verpflichtet sein und die Schule nicht mit parteipolitisch ausgerichteten Meinungen vermischen.

Ok. Was darf es kosten, Alice?

Auch hier gilt: gesunder Menschenverstand gepaart mit Sachwissen und das Augenmass nicht verlieren. Aber sicher ist, dass in Sachen Digitalisierung, Laptop, Internet, soziale Medien und Co. die Zukunft längst begonnen hat.
Für mich ist jeder Berufstätige und alle Eltern mit Erfahrung „gesegnet“ und so hilft uns wohl der gesunde Menschenverstand und kritisches Hinterfragen auch die Finanzen sinnvoll zu verwalten. Man kann sich in Wirtschaft und Politik auch ein Denkmal setzen, indem man sich nicht unnötig in Ausgaben verrennt. Zusammen, einander zuhörend, abwägend, findet sich wohl die optimale Lösung. Und wenn das Geld für das „erträumte Auto“ nicht reicht, hilft manchmal Sparen oder es lässt sich gut mit dem Mittelweg leben. Mit meiner Erfahrung, Ausbildung, Praxis im Schulalltag und ausgewiesenen Kompetenz in der Schulverwaltung bin ich mit allen finanziellen Aspekten vertraut.

Auf ihrer Website http://www.alice-stadelmann.ch/ findet jede Mitbürgerin und jeder Mitbürger, Eltern, Lehrerschaft und Behörden den Link zu ihrer Mailbox.

Interview H. Amrein